Lichttherapie

UV-A/ UV-B Lichtkabine

Entzündliche Hauterkrankungen wie Schuppenflechte (Psoriasis) und Neurodermitis (AD) sowie Juckreiz und andere Hautprobleme können durch UV-Licht unterschiedlicher Wellenlängen behandelt werden. In unserer Praxis stehen Ihnen eine moderne Ganzkörperkabine mit UVA und UVB 311nm Wellenlange zur Verfügung.

Die Lichttherapie wird in der Regel zwei- bis dreimal pro Woche durchgeführt, wobei die Dauer der Behandlung von der Reaktion auf die Therapie und dem jeweiligen Behandlungsgrund abhängt.

Es ist wichtig zu beachten, dass medizinische UV-Belichtung nicht mit der Nutzung eines Solariums vergleichbar ist. Obwohl die Medizinal-Leuchtröhren ähnlich aussehen, sind die Wellenlängen des Lichts speziell abgestimmt, um eine effektive Therapie bei möglichst kurzer Belichtungszeit zu gewährleisten.

Ein übermäßiger UV-Lichteinfluss kann gesundheitsschädlich sein und zu Hautproblemen wie vorzeitiger Alterung, Pigmentflecken und sogar Hautkrebs führen. Daher ist es ratsam, sich an Tagen mit Lichttherapie, besonders bei Sonnenschein, mit UV-Schutzmitteln wie Sonnencreme, UV-Schutzkleidung, Hüten und Sonnenbrillen zu schützen, da die Lichtempfindlichkeit der Haut durch die Therapie erhöht werden kann.

Photodynamische Therapie (PDT)

Die photodynamische Therapie ist eine fortschrittliche und schonende Methode, die besonders für die Behandlung von chronischen Hautschäden durch Licht (Vorstufen von Hautkrebs) und den daraus möglicherweise entstehenden oberflächlichen Hauttumoren geeignet ist.

Bei dieser Therapie wird eine spezielle Creme auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen, um sie lichtempfindlich zu machen. Diese Bereiche werden dann mit einer Folie abgedeckt, um sie zunächst vor Licht zu schützen und die Creme einwirken zu lassen.

Nach drei Stunden wird die Abdeckung entfernt und die betroffenen Stellen werden für 10 Minuten mit einer speziellen Lampe belichtet. Während dieser Belichtung können sonnenbrandähnliche Schmerzen auftreten. Daher kann es hilfreich sein, bei besonderer Empfindlichkeit etwa 30 Minuten vor der Belichtung ein leichtes Schmerzmittel einzunehmen.

Nach der Behandlung kann die Haut gerötet sein und leicht brennen. Diese Rötung hält in der Regel 1-2 Wochen an. In seltenen Fällen kann es zu einer stärkeren Entzündungsreaktion mit Schwellung kommen, die dann mit einer Wundheilcreme behandelt werden sollte.

Etwa zwei Wochen nach der Behandlung beginnt sich die oberste Hautschicht zu schuppen. Es ist wichtig, eventuell entstandene Krusten nicht selbst zu entfernen. Nach weiteren zwei Wochen könnte ein zweiter Behandlungszyklus notwendig sein, was bei einer Nachkontrolle entschieden wird.