Allgemeine Dermatologie

Die Haut ist nicht nur das größte Organ unseres Körpers, sondern wird auch oft als Spiegel unserer Seele betrachtet. Daher ist es verständlich, dass die Dermatologie ein umfangreiches Fachgebiet darstellt. Hautausschläge, Juckreiz, Akne, verschiedene Infektionen, Haarausfall, übermäßiges Schwitzen und schuppenbildende Veränderungen fallen in den Zuständigkeitsbereich eines Dermatologen. Um die unterschiedlichen Erkrankungen und Veränderungen zu diagnostizieren und zu behandeln, können verschiedene Maßnahmen erforderlich sein, die möglicherweise mehrere Termine in Anspruch nehmen.

Therapie mit Biologika

Biologika haben die Behandlung zahlreicher dermatologischer Erkrankungen grundlegend verändert und bieten Patienten, die auf traditionelle Behandlungen nicht reagieren, neue Möglichkeiten. Diese innovativen Medikamente, die aus lebenden Organismen stammen, sind darauf ausgelegt, gezielt bestimmte Bereiche des Immunsystems zu beeinflussen. In der Dermatologie werden Biologika vor allem bei langanhaltenden, entzündlichen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Neurodermitis eingesetzt.

Durch ihre gezielte Wirkung auf das Immunsystem können Biologika die Beschwerden dieser Erkrankungen bei geringer Nebenwirkungsrate erheblich reduzieren und die Lebensqualität der Patienten deutlich steigern. Aufgrund ihrer Effektivität und ihres spezifischen Wirkmechanismus sind Biologika zu einem zentralen Bestandteil der modernen Dermatologie geworden. Es ist jedoch wichtig, dass die Behandlung von einem erfahrenen Hautarzt überwacht wird, um die besten Ergebnisse zu erzielen und mögliche Nebenwirkungen zu minimieren. Der Einsatz von Biologika in der Dermatologie stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Behandlung komplexer Hautkrankheiten dar und bietet neue Möglichkeiten für eine verbesserte Patientenversorgung.

Geschlechtskrankheiten

Venerologie befasst sich mit Geschlechtskrankheiten. Derzeit nehmen diese Erkrankungen weltweit wieder zu. Es ist wichtig, sich bei sexuellen Kontakten entsprechend zu schützen und sich bei Problemen im Intimbereich beraten zu lassen. Symptome wie Bläschen, Wunden, Rötungen, kleine Warzen sowie Ausfluss, der mit Juckreiz oder Schmerzen einhergeht, sollten unbedingt von einem Dermatologen untersucht werden.

Behandlung gegen übermässiges Schwitzen

Die Iontophorese mit Leitungswasser wird erfolgreich zur Behandlung von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) an Händen und Füßen eingesetzt. Bei dieser Methode werden schwache, ungefährliche elektrische Ströme in speziellen Wasserbädern durch die Haut an den Handflächen und/oder Fußsohlen geleitet, was die Aktivität der Schweißdrüsen verringert. Für optimale Ergebnisse sollte die Therapie regelmäßig durchgeführt werden. In der Anfangsphase sind mindestens drei Anwendungen pro Woche ratsam, idealerweise jedoch fünfmal (z.B. Montag bis Freitag). Nach etwa 12 Sitzungen sind die Fortschritte deutlich spürbar. Um die erreichten Ergebnisse zu stabilisieren, empfiehlt sich eine Erhaltungstherapie von ein bis zwei Mal pro Woche. Es gibt auch spezielle Geräte für die Anwendung zu Hause, die zur Kostenübernahme oder -beteiligung bei den Krankenkassen eingereicht werden können.

Alternativ kann auch eine Botox-Behandlung eine sehr gute Therapie-Option darstellen.