Allergologie

Eine Allergie stellt eine individuelle Überreaktion des Körpers auf einen normalerweise harmlosen Stoff dar, der als Allergen bezeichnet wird. Zum Beispiel können Menschen nach dem Verzehr von Meeresfrüchten Hautausschläge, Bauchschmerzen oder sogar Atembeschwerden erleben. Die schwerste Form einer Allergie, der anaphylaktische Schock, kann lebensbedrohlich sein. Daher ist es wichtig, bei Verdacht auf eine Allergie sich und/ oder Ihre Kinder untersuchen zu lassen. Wenn eine Allergie diagnostiziert wird, kann in bestimmten Fällen eine Desensibilisierung in Betracht gezogen werden, die das Leben mit einer Allergie erheblich erleichtern kann.

Die Abklärung einer Allergie umfasst nicht nur eine ausführliche Befragung durch den Arzt, sondern auch verschiedene Allergietests. In unserer Praxis führen wir sowohl den Pricktest als auch den Epikutantest durch. In einigen Fällen sind zusätzliche Untersuchungen erforderlich, bei denen Blutproben entnommen und an ein externes Labor geschickt werden oder bei denen eine Überweisung zu spezialisierten Allergologen erfolgt.

Für beide Testverfahren ist es entscheidend, dass die Patienten vor den Tests keine Antihistaminika oder Kortison einnehmen. Bei der Terminvereinbarung informieren wir Sie gerne darüber, wie lange Sie auf bestimmte Medikamente verzichten sollten.

Pricktest

Beim Pricktest werden mehrere Einzelextrakte auf die Unterarme aufgebracht. Diese Methode nimmt insgesamt etwa 30 Minuten in Anspruch und kann zu Beginn in einigen Fällen etwas unangenehm sein.

Epikutantest

Beim Epikutantest werden unterschiedliche Teststoffe in Form von Pflasterreihen auf den Rücken angebracht. Für diesen Test sind insgesamt drei Termine erforderlich, die sich über einen Zeitraum von vier Tagen erstrecken. In dieser Zeit ist es wichtig, auf sportliche Aktivitäten und intensive Anstrengungen zu verzichten, um den Rücken so trocken wie möglich zu halten. Aus diesem Grund sollten Sie in diesen vier Tagen auch auf Duschen und Baden verzichten.